Katholisches Bildungszentrum nr30
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Politik und Gesellschaft

Wie braune Gewalt zum Alltag gerät – Eine Chronik des Hasses

Jahrbuch rechte Gewalt: Wie der rechtsextreme Mob in Deutschland mobil macht

Der rechtsextreme Mob macht flächendeckend mobil, die rassistische Straßenbewegung in Deutschland wächst, seit der Bundestagswahl sitzt – erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik 1949 – zudem mit der AfD eine rechtspopulistische Partei im Deutschen Bundestag. Längst gibt es in Deutschland einen neuen gewaltbereiten Rechtsterrorismus, der unsere liberale Demokratie bedroht. Und rechtsradikales und rechtsautoritäres Denken bis tief in die Mitte der Gesellschaft ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Fremdenhass und rechtsextreme Gewalttaten durch braune Täter bundesweit zu: Mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie geradezu explodiert. Rechtsextreme Netzwerke wie die braunen Kameradschaften sind gefährlich durch ihre Graswurzelarbeit verankert. Diese braunen Netzwerke und Neonazis in Nadelstreifen sind nicht erst durch die NSU-Morde auf dem Vormarsch. Andrea Röpkes "Jahrbuch rechte Gewalt" versammelt in einer umfassenden Chronik des Hasses alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund. Dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes stellt ihre erschütternde Chronik über den offenbar hemmungslosen Rechtsextremismus in Deutschland an diesem Abend vor – ihr Jahrbuch ist ein konkurrenzloses Kompendium für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger.  Im Jahrbuch 2018 nimmt sie mit analytischen Reportagen u. a. gefährliche Gruppen wie die sogenannte Reichsbürgerbewegung unter die Lupe, außerdem die wachsende Grauzone rechtsradikaler Gewalt und Rockerkriminalität und den Düsseldorfer Werhahn-Anschlag.

 

Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit der Referentin sind wir verpflichtet folgenden Hinweis abzudrucken: 

"Ausladungsklausel/Ausschlussklausel:Die VeranstalterInnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremeen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen."

Zeit: Dienstag, 08. Mai 2018, 19.00 Uhr
Ort:

Offenes Haus, Rheinstraße 31

Referentin: Andrea Röpke
Eintritt: 6,- € (erm. 2,- €, Teilhabecard frei)

Kooperationspartner:

 

 

 

 

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