Katholisches Bildungszentrum nr30
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Politik und Gesellschaft

Die autoritäre Revolte - Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

Lesung und Diskussion

 

Rechte Bewegungen und Organisationen in Deutschland werden stärker. Ihre Rhetorik und ihre Vorstellungen finden Zuspruch quer durch die gesamte Gesellschaft. Volker Weiß, Historiker und Autor u.a. von DIE ZEIT, Jungle World  und spiegel online, hat diese Entwicklung von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus detailliert und fundiert analysiert: Er untersuchte die Herkunft und Vernetzung ihrer Kader, zerschlägt ihre zentralen Mythen und veranschaulicht Übergänge von Konservativismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Und nicht zuletzt ruft er zum Kampf gegen die autoritären Zumutungen dieser Bewegungen auf.

Volker Weiß wird an diesem Abend aus seinem Buch Die autoritäre Revolte, das 2017 für den Leipziger Buchpreis, Kategorie Sachbuch, nominiert war, lesen und sich der Diskussion über diese aktuellen und brisanten Entwicklungen stellen.

Zeit: Donnerstag, 16. November 2017, 19.00 - 22.00 Uhr
Ort:

Das Offene Haus. Evangelisches Forum Darmstadt, Rheinstr. 31, 64283 Darmstadt

Referent: Volker Weiß
Eintritt: 6,- € (erm. 2,- €, Teilhabecard frei)

Kooperationspartner:

 

 

 

Darmstädter Netzwerk für Erwachsenenbildung:

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Evangelische Erwachsenenbildung

Volkshochschule Darmstadt

Wie demokratiefähig ist der Islam?

Einwanderung aus islamischen Ländern: Wie die Herausforderung zur Chance gerät

 

Die in der Türkei geborene Sozialwissenschaftlerin und Publizistin ist eine der bekanntesten islamischen Stimmen Deutschlands. Sie hat sich als Menschenrechtlerin und Kritikerin des autoritären Frauenbilds im traditionellen Islam einen Namen gemacht. Was ist zu tun, damit die Integration von Menschen mit archaischen Wertvorstellungen in unsere liberale Demokratie gelingt? Wie lassen sich islamische Werte in Einklang mit den Bürger- und Grundrechten der westlichen Gesellschaft bringen?

 

Dr. Necla Kelek


Jahrgang 1957, wurde in Istanbul geboren, ist tscherkessischer Herkunft, und lebt in Berlin. Sie hat Volkswirtschaftslehre und Soziologie studiert und wurde zum Dr. phil. promoviert. Ihre Bücher »Die fremde Braut«, »Die verlorenen Söhne«, »Bittersüße Heimat« und »Himmelsreise« haben die Debatte um Integration und den Islam in Deutschland nachhaltig geprägt.

Keleks Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. 2005 mit dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München 2005 sowie 2006 dem Sachbuchpreis "Corine". Die Universität Duisburg-Essen verlieh ihr im November 2006 die Mercator-Professur. 2009 erhielt sie den "Hildegard-von-Bingen-Preis" für Publizistik. 2010 den "Freiheitspreis" der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Von 2005 bis 2009 berief sie das Bundesinnenministerium als ständiges Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. Kelek ist auch Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung. Neben einer Vielzahl von Artikeln und Aufsätzen veröffentlichte sie zahlreiche Bücher, darunter: "Islam im Alltag. Islamische Religiosität und ihre Bedeutung in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern türkischer Herkunft".

Zeit: Freitag, 17. November 2017, 19.00 Uhr
Ort:

Foyer Justus-Liebig-Haus, Gr. Bachgasse 2, 64283 Darmstadt (Eingang: Ludwig-Metzger-Platz)

Referentin: Dr. Necla Kelek
Eintritt: 6,- € (erm. 2,- €, Teilhabecard frei)

Kooperationspartner:

 

 

 

 

Darmstädter Netzwerk für Erwachsenenbildung:

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Evangelische Erwachsenenbildung

Volkshochschule Darmstadt

Asten der HDA und der ev. Hochschule Darmstadt

In Erdogans Visier

Warum er die Deutschtürken radikalisieren will. Und was das für uns bedeutet.

 

Nach abgesagten Wahlkampfauftritten seiner Minister in Deutschland unterstellt der türkische Präsident Erdogan deutschen Behörden „Nazi-Methoden“. Die deutsche Polizei warnt vor Ausschreitungen zwischen AKP-Anhängern und Kurden. Und im Streit um Satire-Beiträge versucht Ankara, Einfluss auf die deutsche Pressefreiheit zu nehmen. Selten war das türkisch-deutsche Verhältnis so belastet wie derzeit. Besonders alarmierend: Etliche der rund drei Millionen in Deutschland lebenden Deutschtürken fühlen sich hierzulande abgehängt. Ihnen verleiht Erdogan ein neues Gefühl der Stärke. Derweil greift in auch Deutschland der rechtsextreme Populismus immer stärker um sich. Hülya Özkan beschreibt, wie es zur besorgniserregenden Kluft zwischen Deutschen und Deutschtürken kam und warnt vor den möglicherweise verheerenden Folgen.

Zeit: Dienstag, 17. April 2018, 19.30 Uhr
Ort:

Foyer Justus-Liebig-Haus, Gr. Bachgasse 2, 64283 Darmstadt (Eingang: Ludwig-Metzger-Platz)

Referentin: Hülya Özkan
Eintritt: 6,- € (erm. 2,- €, Teilhabecard frei)

Kooperationspartner:

 

 

 

 

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Evangelische Erwachsenenbildung

Volkshochschule Darmstadt

Asten der HDA und der ev. Hochschule Darmstadt

Wie braune Gewalt zum Alltag gerät – Eine Chronik des Hasses

Jahrbuch rechte Gewalt: Wie der rechtsextreme Mob in Deutschland mobil macht

Der rechtsextreme Mob macht flächendeckend mobil, die rassistische Straßenbewegung in Deutschland wächst, seit der Bundestagswahl sitzt – erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik 1949 – zudem mit der AfD eine rechtspopulistische Partei im Deutschen Bundestag. Längst gibt es in Deutschland einen neuen gewaltbereiten Rechtsterrorismus, der unsere liberale Demokratie bedroht. Und rechtsradikales und rechtsautoritäres Denken bis tief in die Mitte der Gesellschaft ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Fremdenhass und rechtsextreme Gewalttaten durch braune Täter bundesweit zu: Mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie geradezu explodiert. Rechtsextreme Netzwerke wie die braunen Kameradschaften sind gefährlich durch ihre Graswurzelarbeit verankert. Diese braunen Netzwerke und Neonazis in Nadelstreifen sind nicht erst durch die NSU-Morde auf dem Vormarsch. Andrea Röpkes "Jahrbuch rechte Gewalt" versammelt in einer umfassenden Chronik des Hasses alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund. Dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes stellt ihre erschütternde Chronik über den offenbar hemmungslosen Rechtsextremismus in Deutschland an diesem Abend vor – ihr Jahrbuch ist ein konkurrenzloses Kompendium für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger.  Im Jahrbuch 2018 nimmt sie mit analytischen Reportagen u. a. gefährliche Gruppen wie die sogenannte Reichsbürgerbewegung unter die Lupe, außerdem die wachsende Grauzone rechtsradikaler Gewalt und Rockerkriminalität und den Düsseldorfer Werhahn-Anschlag.

 

Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit der Referentin sind wir verpflichtet folgenden Hinweis abzudrucken: 

"Ausladungsklausel/Ausschlussklausel:Die VeranstalterInnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremeen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen."

Zeit: Dienstag, 08. Mai 2018, 19.00 Uhr
Ort:

Offenes Haus, Rheinstraße 31

Referentin: Andrea Röpke
Eintritt: 6,- € (erm. 2,- €, Teilhabecard frei)

Kooperationspartner:

 

 

 

 

Darmstädter Netzwerk für Erwachsenenbildung:

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Evangelische Erwachsenenbildung

Volkshochschule Darmstadt

Asten der HDA und der ev. Hochschule Darmstadt

Haus am Maiberg, Akademie für soziale und politische Bildung, Heppenheim

Kontakt

Sie erreichen uns persönlich Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr:

 

Tel.: 06151 20963

oder

E-Mail: nr30@bistum-mainz.de

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

 

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