Katholisches Bildungszentrum nr30
Katholisches Bildungszentrum   nr30

Historische und Kunsthistorisches Vorträge

Tilmann Riemenschneider

Tilmann Riemenschneider (1460-1531) zählt heute zu den bekanntesten deutschen Künstlern des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Bildwerke in Holz und Stein, die seine gut organisierte Werkstatt schuf, finden sich in ganz Franken, darunter herausragende Altäre und Grabdenkmale für Bischöfe und Kaiser. Der ausgeprägte persönliche Stil Riemenschneiders und die vielfache, doch nie ermüdende Wiederholung von Bildtypen und Gestaltungsformen verleiht seinem Werk Eigenart und Wiedererkennungswert. Dennoch bleibt er Kind der Epoche und seine Kunst, von großen Meistern wie Schongauer, Grünewald oder Dürer mit inspiriert, kann im Wettbewerb mit den Skulpturen eines Pacher oder Stoß bestehen

Referent:

Dr. Andreas Thiel

Zeit:

Donnerstag, 06. Dezember 2018, 19.30 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

5,- €

Albrecht Dürer

Er gilt mit Recht neben Grünewald und Cranach als das größte Malergenie der Altdeutschen Kunst: Albrecht Dürer, geboren 1471 zu Nürnberg und in der Handels- und Humanistenstadt ausgebildet. Auf zahlreichen Reisen erweitert er seine Kenntnis der Malerei, lernt von Italienern und Flamen gleichermaßen. Seine Auftraggeber sind Kaufleute und Fürsten, Klöster und Kirchen bis hinauf zum kaiserlichen Hof. Dürer experimentiert mit um 1500 neuen Techniken der Druckgraphik, fertigt Natur- und Landschaftsstudien von bislang ungekannter Präzision an und ist auch bei der Vermarktung eigener Werke ein Genie. So wird er zum ersten deutschen 'Malerfürsten', der mit viel Selbstbewusstsein den Weg vom Handwerker zum Künstler beschreitet. Allein schon die Selbstbildnisse sprechen eine beredte Sprache. Im Alter widmet sich Albrecht Dürer der Theorie und gibt so bis zum Tod 1528 sein Wissen an die nächste Generation weiter. Diese aber kann ihn nicht erreichen.

Referent:

Dr. Andreas Thiel

Zeit:

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19.30 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

5,- €

Die Akropolis von Athen 

 

Mythos und Kunst

Der Burgberg von Athen, die Akropolis, war ursprünglich Sitz der Herrscher, später das Heiligtum der attischen Stadtgöttin. Die Gestaltung der Tempel selbst ist geprägt von der griechischen Mythologie. Die Meisterwerke der Architektur und Skulptur erzählen ebenso viel vom Selbstbild der Griechen. Welche Baugeschichte der Akropolis lässt sich heute noch erschließen? Warum erschien sie vielen über Jahrhunderte als Idealbild von Kunst und Geisteskultur? Welche Ursache hatte der Verfall der antiken Bauwerke, und was sorgte für die Wiederentdeckung der griechischen Klassik im 18. und 19. Jahrhundert?

Referent:

Dr. Andreas Thiel

Zeit:

Donnerstag, 17.02.2019 um 19.30 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

5,- €

Die antike Malerei  

 

Griechisch-römische Bildwelten

Das Bild der antiken Welt und ihrer Kunst wird vor allem durch Architektur und Skulptur bestimmt, während über die Malerei nur wenig bekannt ist. Durch jüngere Entdeckungen jedoch kann man heute die Bildkunst besser beurteilen: sei es durch die Fresken der Minoer und Mykener in Kreta, Santorin und auf der Peloponnes, oder sei es durch die makedonischen Königsgräber, die die Malerei des klassischen und hellenistischen Griechenland dokumentieren; diese unterscheidet sich wiederum deutlich von der etruskischen Malkunst Mittelitaliens. Doch erst in der Römerzeit werden durch die Funde in den Vesuvstädten und in Rom die Beispiele zahlreicher und das Bild der antiken Malerei konturierter.

Referent:

Dr. Andreas Thiel

Zeit:

Donnerstag, 17.02.2019 um 19.30 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

5,- €

Die Landschaftmalerei des Vincent van Gogh

 

"Die Normalität ist eine gepflasterte Strasse: man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr." Vincent van Gogh. 

 

Als ein Wegbereiter der "Moderne" ging van Gogh in die Analen der Kunstgeschichte ein. Der Referent Edgar Lühn gibt an diesem Abend Einblicke in die Landschaftsmalerei Vincent van Goghs und bietet ausreichend Gelegenheit über das Werk des Künstlers ins Gespräch zu kommen.

Referent:

Edgar Lühn

Zeit:

Donnerstag, 21. März 2019 von 19.00 - 21.00 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

5,- €

Apulien

 

Apulien im Südosten der italienischen Halbinsel gehört zu den historisch interessantesten Gebieten des Landes. Doch es fasziniert weniger die Antike als das Erbe einer spannenden Symbio­se aus ost- und weströmischer Kultur, die noch lange in die Neuzeit hallte. Hier beeindrucken prachtvolle Dome und mächtige Burgen, die einst Byzantiner, Nor­mannen, Staufer und Anjou erbauten. Auf diese Meisterwerke der Romanik und Gotik folgen wun­derbare barocke Glanzlichter bis hin zu den berühmten Trulli von Alberobello. Zudem ist die Region mit dem Monte Gargano, der Küstenebene bei Trani, dem unendlich scheinenden Hügelland der Murge oder der kahlen Steilküste bei Otranto auch landschaftlich sehr abwechslungsreich.

Referent:

Dr. Andreas Thiel

Zeit:

Donnerstag, 7. November 2019 um 19.30 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

6,- €

Siena

 

In der Hügellandschaft der südlichen Toskana erhebt sich die nach Florenz und Pisa dritte große Kunstmetropole der Region: Siena. Während im alten Etruskerland um die Stadt und entlang der Pilgerwege nach Rom noch romanische Stilelemente zu finden sind, ist Siena selbst gänzlich von der Gotik geprägt: Dom, Stadtpaläste,Skulpturen und Malerei erreichen hier im 14. und 15. Jahrhundert höchste, später nicht mehr erreichte Qualität. Weit über die Stadtgrenzen hinaus besitzt daher die Gotik Sienas eine vorbildhafte Strahlkraft.

Referent:

Dr. Andreas Thiel

Zeit:

Donnerstag, 28. November 2019 um 19.30 Uhr
Ort:

Teilnahmebeitrag:

6,- €

Kontakt

Sie erreichen uns persönlich Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr:

 

Tel.: 06151 20963

oder

E-Mail: nr30@bistum-mainz.de

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

 

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